Die Künstler*innen und künstlerischen Teams für die VRHAM! FORWARD-Residenzen stehen fest: Zoe Dihaki und Marina Mersiadou (London) und Gustavo Gomes (Köln) werden im Mai 2021 online und vor Ort ihre Projekte INHIBITION und VOTARY in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zukunftsforschung (ITZ) am Zimmertheater Tübingen weiterentwickeln.

Die immersive Performance INHIBITION von Zoe Dihaki und Marina Mersiadou basiert auf Adolfo Bioy Casares‘ Roman Morels Erfindung, in dem der argentinische Autor das konventionelle Theater in Frage stellt.  Die Künstlerinnen, die beide aus dem Bereich Architektur kommen und im Interactive Architecture Lab an der Bartlett School in London forschen, verbinden in ihrer Arbeit VR Technologie mit vielschichtigen audio-visuellen Impulsen und Biofeedback als weiteres künstlerisch-technisches Element. Sie laden das Publikum ein, ihre subjektive Realität zu hinterfragen und selber zu Darsteller*innen zu werden. In der einwöchigen Online-Residenz möchten sie den Prototypen von INHIBITION, der bis jetzt von immer nur drei Teilnehmer*innen gleichzeitig erlebt werden kann, erweitern, neue Tools testen und mit Künstler*innen, Publikum und Fachleuten ins Gespräch kommen.

In VOTARY von Gustavo Gomes bekommt die Redewendung »Tanz um das Goldene Kalb« eine neue Bedeutung. Der in Köln lebende brasilianische Künstler, Tänzer und Choreograph hat eine Performance-Installation konzipiert, die den biblischen Vers aus dem Buch Exodus in binäre Codes umwandelt und in eine Choreographie übersetzt.  Über einen QR-Code sollen die Zuschauer*innen über ihr Mobiltelefon die Performance als Verbindung zwischen Tanz, Film und Augmented Reality erleben können. In der Residency am ITZ in Tübingen möchte Gustavo Gomes das Projekt weiterentwickeln. Kooperationspartner für die VRHAM! FORWARD-Residenzen ist das Institut für theatrale Zukunftsforschung (ITZ) am Zimmertheater Tübingen. Die von einer nationalen Jury (Peer Mia Ripberger/ Künstlerischer Leiter am ITZ; Sabrina Schmidt/ Festivaldramaturgin VRHAM; Markus Selg/ Künstler, Bühnenbildner, Musiker) ausgewählten Teams werden die Ergebnisse im Rahmen des diesjährigen VRHAM! Festivals in Hamburg präsentieren.

Über VRHAM! FORWARD:
VRHAM! lädt Künstler*innen, kreative Teams und Expert*innen ein, mit Virtual und Augmented Reality im Bereich der darstellenden Künste zu experimentieren, zu diskutieren und die aktuellen Entwicklungen zu entdecken. Das vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten für Kultur und Medien geförderte Programm setzt sich aus Diskursveranstaltungen, Panels, Workshops und Residenzen zusammen.

VRHAM! ist Partner des neuen europäischen Netzwerkes für XR Festivals und Märkte »Eurofest XR Network«.

Das Netzwerk möchte unter anderem  Synergien evaluieren, den Wissensaustausch untereinander fördern, die bestmögliche Verbreitung europäischer Werke gewährleisten und XR-Künstler*innen und Produzent*innen unterstützen.

Ulrich Schrauth: »Wir glauben an die Kraft der Vernetzung und Kooperation und möchten mit vereinten Kräften XR-Kunst und immersive Technologien in ganz Europa auf die Tagesordnung bringen!«

Weitere Mitglieder sind: Geneva International Film Festival (GIFF), Stereopsia, PiXii Festival, Encounters Film Festival, Virtual Worlds Festival und Les Ailleurs.

Erstmals findet im Rahmen des 18. Docudays UA International Human Rights Documentary Film Festival in Kiew vom 27. März bis 3. April das VR Doc Lab statt, eine Lecture Reihe zum Thema VR.

Europäische Expert*innen geben Einblicke u.a. in Finanzierung, Storytelling und VR-Infrastruktur. VRHAM! ist Projektpartner und war an der Entwicklung des Programms maßgeblich beteiligt. Festivalleiter Ulrich Schrauth gibt am 3. April in seinem Vortrag einen Überblick über die XR-Festivalszene.

VR Doc Lab wird veranstaltet von der Academy of Visual Arts in Charkiw. Weitere Projektpartner sind  INVR.SPACE (Berlin), NowHereMedia (Berlin) und Docudays UA (Kiew).

Der erste von VRAHM! ausgeschriebene Open Call für das EU-geförderte Projekt REAL –IN ist geschlossen. Bis zum 15. März konnten sich kreative Teams und Künstler*innen bewerben, die im Bereich der Interaktiven Kunst arbeiten und in ihrem bestehenden oder aktuellen Projekt den Einsatz von 3D-Scanning-Technologien erproben wollen.

Insgesamt wurden 88 Projekte aus 27 Ländern eingereicht. Die Mitglieder der internationalen Fachjury, Judith Guez ( Gründerin und Kuratorin/ Rector VRso Festival), Lilli Paasikivi-Ilves (Künstlerische Leiterin /Finnish National Opera), Tomás Saraceno (Performance und Installationskünstler) und Ulrich Schrauth (Künstlerischer Leiter/VRHAM! Virtual Reality & Arts Festival), wählen bis Ende März ein künstlerisches Team für die einwöchige Residenz in Marseille aus. Die Preisträger werden von der Firma Dark Euphoria technisch und redaktionell begleitet und erhalten ein Produktionsbudget in Höhe von 10.000 Euro. Die ersten Ergebnisse werden im Rahmen des VRHAM! Festivals präsentiert.

REAL IN ist ein kulturspartenübergreifendes und cross-sektorales Forschungsprojekt von VRHAM! Virtual Reality & Arts Festival (Hamburg), La Manufacture (Avignon), MEET Digital Culture Center (Mailand) und ESPRONCEDA Institute of Arts & Culture (Barcelona). Zusammen mit der mehrfach ausgezeichneten Produktionsfirma Dark Euphoria (Marseille) möchten die vier europäischen Partner*innen aus den Bereichen Interaktive Kunst, Theater, Musik, Mode und Design den Einsatz von 3D- Scantechnologie in Kombination mit immersiven Technologien für die Kreativwirtschaft weiterentwickeln.

Für das neue Programm VRHAM! FORWARD in Kooperation mit demInstitut für theatrale Zukunftsforschung (ITZ) am Zimmertheater Tübingen sucht VRHAM! für die aktuelle Festivalausgabe vom 4. bis 12. Juni 2021 Künstler*innen, die Lust haben mit Virtual und Augmented Reality im Bereich der darstellenden Künste zu experimentieren. Zwei kreative Teams haben die Möglichkeit, vor dem Festival in einwöchigen Residenzen beim ITZ ihre bereits konzipierten oder neuen immersiven Projekte (weiter) zu entwickeln und bei VRHAM! zu präsentieren. Der Open Call startet am 3. März 2021.

VRHAM! FORWARD

VRHAM! lädt Künstler*innen aus Europa ein, die Möglichkeiten von VR und AR für die darstellenden Künste zu erforschen und auszuloten, wie diese Technologien in performative Formate integriert werden können. Die eingereichten bereits konzipierten Projektvorhaben oder künstlerische Arbeiten im Anfangsstadium werden im Rahmen einer einwöchigen Residenz im Zeitraum 1. bis 16. Mai 2021 beim ITZ fortgeführt und von namhaften internationalen Mentor*innen vor Ort begleitet. Ein erster Projektstand soll am Eröffnungswochenende von VRHAM! präsentiert werden.

Der Open Call startet am 3. März und endet am 31. März 2021.

VRHAM! FORWARD wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. In Kooperation mit dem Institut für theatrale Zukunftsforschung am Zimmertheater Tübingen.

Das Institut für theatrale Zukunftsforschung (ITZ) im Zimmertheater Tübingen versteht sich als Antwortversuch auf die Frage nach dem „Stadttheater der Zukunft“. Als Musterbühne für Stückentwicklungen mitten im Cyber Valley in Baden-Württemberg hat das ITZ innerhalb von zwei Spielzeiten durch eine konsequente Hybridisierung, Profilierung und Diskursivierung  des Spielplans innerhalb der europäischen Kulturlandschaft eine Vorreiterrolle übernommen. Mit einem eigenen festen Ensemble und als Produktionshaus und Residenzort für die internationale Freie Szene werden im hybriden semi-stagione Betrieb Stückentwicklungen und Koproduktionen in Tübingen erarbeitet.

Für die 4. Ausgabe des VRHAM! Virtual Reality & Arts Festivals vom 4. bis 12. Juni 2021 in Hamburg werden wieder die aktuellsten künstlerischen VR-, AR- und Mixed Reality-Projekte aus aller Welt gesucht. Als einer von fünf Partnern des EU-Projektes REAL-IN freut sich VRHAM! außerdem über Bewerbungen von  Einzelkünstler*innen und Künstler*innen-Teams, die im Rahmen ihrer Projekte die Möglichkeiten von 3D-Scantechnologie in einer Residency erforschen wollen. Beide Open Calls starten am 1. Februar.

OPEN CALL VRHAM! 2021

VRHAM! lädt VR Künstler*innen aus aller Welt ein, ihre aktuellen Virtual Reality-, Augmented Reaity- und Mixed Reality-Projekte einzureichen. Akzeptiert werden Installationen, 360°-Filme, Live-Performances und interaktive Arbeiten. Die ausgewählten Werke werden im Programm 2021 sowohl physisch in Hamburg als auch weltweit digital präsentiert. Alle eingereichten Projekte gehen außerdem ins Rennen um den mit 5.000 Euro dotierten VRHAMMY AWARD, der am Eröffnungsabend des Festivals von einer internationalen Jury vergeben wird.

Der Open Call startet am 1. Februar und endet am 28. Februar 2021.

OPEN CALL REAL-IN: INTERAKTIVE KUNST

Für den von VRHAM! ausgeschriebenen Open Call im Rahmen des EU-Projektes REAL-IN können sich Kreative und Künstler*innen bewerben, die im Bereich Interaktive Kunst arbeiten und mit ihrem bereits bestehenden (oder in Entwicklung befindenden) künstlerischen Projekt den Einsatz von 3D-Scantechnologie erforschen und im Rahmen einer einwöchigen Residency weiterentwickeln wollen.  Das ausgewählte Kreativteam stellt die Ergebnisse der Residency während des VRHAM! Festivals in Hamburg (4.-12. Juni 2021) im Rahmen einer Konferenz der Branche vor.

Der Open Call startet am 1. Februar und endet am 15. März 2021.

Im Rahmen der EU-Ausschreibung »Bridging Culture and Audiovisual Content through Digital« hat das von VRAHM! mitinitierte Kulturprojekt REAL IN als eines von acht Projekten Förderung erhalten.

REAL IN ist ein kulturspartenübergreifendes und cross-sektorales Forschungsprojekt von VRHAM! Virtual Reality & Arts Festival (Hamburg), La Manufacture (Avignon), MEET Digital Culture Center (Mailand) und ESPRONCEDA Institute of Arts & Culture (Barcelona).

»Wir freuen uns außerordentlich über die Förderzusage! Das ist eine große Ehre, ein nächster spannender Schritt für das VRHAM! Festival. Auf Initiative von uns und ESPRONCEDA aus Barcelona konnten wir mit weiteren Partner*innen ein großartiges Projekt auf die Beine stellen, das Entwicklungen im Bereich 3D-Scantechnologien für künstlerische und immersive Projekte grenzüberscheitend und europaweit erforschen und präsentieren wird.«

Die vier europäischen Partner*innen aus den Bereichen Interaktive Kunst, Theater, Musik und Design werden zusammen mit der mehrfach ausgezeichneten Produktionsfirma Black Euphoria (Marseille) den Einsatz von 3D- Scantechnologie in Kombination mit immersiven Technologien für die Kreativwirtschaft weiterentwickeln, um so neue partizipatorische Ansätze für das Publikum zu fördern. Mit REAL IN wird ein innovatives Programm mit Residenzen, Symposien und Workshops umgesetzt, um die gemeinsam von Kreativen, Programmierer*innen und Akteur*innen der Kreativwirtschaft entwickelten Prototypen auf den jeweiligen Festivals nd Veranstaltungen zu präsentieren und zu diskutieren.

INVR.SPACE ist für die gemeinsam mit Ulrich Schrauth und Anja Cambria konzipierte und designte Social Platform  »LFF – THE EXPANSE«,  eine für das BFI London Film Festival 2020 entwickelte Variante der META SPACE VR Platform, bei den VRDays Europe in der Kategorie »Special New Horizons« mit dem Halo Award ausgezeichnet worden.

Das Virtual Reality Full Service Studio mit Sitz in Berlin und München hatte bereits als Virtual Venue Partner für VRHAM! VIRTUAL die Gleishalle im Hamburger Oberhafen als Festivalort virtuell nachgebaut.

Die Halo Awards werden für AR- und VR-Projekte vergeben. Mit dem Preis möchten die Veranstalter*innen europäische Werke, Aufführungen, Projekte hervorheben und die kreativen Menschen auszeichnen,  die sie produziert haben.

Das viertägige VRHAM! Virtual Reality & Arts Festival ist am 7. Juni 2020 mit der Vergabe des Publikumspreises an die Experience Gravity VR und einem Konzert in Kooperation mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival zu Ende gegangen.

»Unser Experiment, mit VRHAM! VIRTUAL das Festival für internationale VR-Kunst in den virtuellen Raum zu verlegen, ist geglückt«, so Ulrich Schrauth. Der künstlerische Leiter freut sich über die positive Resonanz der nationalen und internationalen Gäste und über den großen Zuspruch. »Allein über 600 Registrierungen auf unserer Website für die Brillen-Rabatt-Aktion in Kooperation mit grover.com und DKB, für Steam-Codes und Freischaltungen, dazu kommen weit über 2000 Besucher*innen, die unsere Eröffnung am Donnerstag verfolgt haben. Hochgerechnet auf die vier Festivaltage gehen wir aktuell von über 20.000 Viewern auf unseren Kanälen inklusive Museum of Other Realities und Magenta VR aus“, sagt Ulrich Schrauth.

Der Publikumspreis für die beste Experience des künstlerischen Programms geht an Gravity VR von Fabito Rychter und Armir Admoni. Die beiden Künstler setzen sich mit dem Fallen auseinander und inszenieren es als ein friedliches Schweben in der Schwerelosigkeit. Der bereits bei der Eröffnung von einer internationalen Fachjury (Liz Rosenthal, Jesse Damiani, Kay Watson) vergebene VRHAMMY Award mit freundlicher Unterstützung der ZEIT-Stiftung geht an The Key von Celine Tricart. Eine lobende Erwähnung wurde für Daughters of Chibok von Joel ‚Kachi Benson ausgesprochen.

Highlights des Programms waren unter anderem der Artist Talk mit den Künstler*innen Michelle-Marie Letelier (The Bone), Christian Lemmerz (La Apparizione) und Michel Lemieux (iCarus), über die Möglichkeiten von VR-Kunst in Zeiten physischer Distanz. In Kooperation mit der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein wurden im Rahmen des Residency-Programms die Projekte Captured und The smallest of Worlds – a Social Landscape of collected Privacy vorgestellt. Die CyberRäuber haben Einblicke gegeben in ihre theatrale Installation CyberBallett. VRHAM! VIRTUAL endete am 7. Juni musikalisch: In Kooperation mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) und mit Unterstützung der NORDAKADEMIE-Stiftung wurde das Werk Tessellatum von Donnacha Denney live von Viola da Gamba-Spieler Liam Byrne zusammen mit den Musiker*innen Johanna Ruppert (Violine), Friedemann Slenczka (Viola), Simone Drescher (Violoncello) und Kristina Edin (Kontrabass) aus dem Festivalhub in das Museum of Other Realities und auf YouTube übertragen. Das aufgezeichnete VRHAM!-Konzert aus dem Oberhafen wird als eines von drei »Moondog-Konzerten« der Startschuss sein für den »Sommer der Möglichkeiten« des diesjährigen Schleswig-Holstein Musik Festivals.

Zahlreiche Partner haben die digitale Ausgabe des seit 2018 stattfindenden Festivals unterstützt. Ulrich Schrauth: »Mit VRHAM! VIRTUAL haben wir erfolgreich die wachsenden digitalen Möglichkeiten erforscht. Noch nie hat ein Festival mit Begegnung und sozialer Interaktion im virtuellen Raum stattgefunden. Wir haben mit dieser Ausgabe eine virtuelle Variante von VRHAM! –  inklusive einer von INVR.Space großartig gestalteten virtuellen Gleishalle –  kreiert, die mit uns weiter wachsen wird und uns die Chance eröffnet, bei allen kommenden Editionen neben der physischen Durchführung auch ein digitales VRHAM! Festival anzubieten.«

Die 18 Arbeiten aus dem künstlerischen Programm können noch bis zum 4. August 2020 im Museum of Other Realities und über die Magenta VR App erlebt werden.

Das vierte VRHAM Virtual Reality & Arts Festival findet als physisches Festival  voraussichtlich Anfang Juni 2021 im Hamburger Oberhafenquartier statt.

Der VRHAMMY AWARD 2020 der diesjährigen digitalen Ausgabe von VRAHM! Virtual Reality & Arts Festival geht an die VR-Arbeit The Key von Celine Tricart. Eine lobende Erwähnung wurde für den 360°-Film Daughters of Chibok ausgesprochen.

Im Rahmen der virtuellen Eröffnungsfeier im Museum of Other Realities ist gestern der mit 5.000 Euro dotierte VRHAMMY Award mit freundlicher Unterstützung der ZEIT-Stiftung für die beste VR-Arbeit des künstlerischen Programm an Celine Tricart für ihre Experience The Key vergeben worden. Die internationale Fachjury  (Liz Rosenthal, Jesse Damiani, Kay Watson) war sich einig: Die Arbeit stelle eine  perfekte Verbindung zwischen Kunst, Erzählung und Poesie dar, mit einem besonderen Blick auf die aktuellen Krisen dieser Zeit. The Key nimmt die Betrachter*innen mit auf eine Reise durch Träume, Herausforderungen und schwierige Entscheidungen und führt sie schließlich zu einer schockierenden Enthüllung. Celine Tricart und die Produzentin Gloria Bradbury haben sich entschieden, das Preisgeld einem Förderfond für Diversity in der XR-Kunst zur Verfügung zu stellen.

Die Jury hat außerdem noch eine lobende Erwähnung für den 360° Film Daughters of Chibok ausgesprochen. Dem Regisseur Joel ‚Kachi Benson sei es gelungen, durch das Medium VR, den Blick auf ein Ereignis zu lenken, das längst in Vergessenheit geraten ist: die Entführung der 274 Mädchen durch die Terrorgruppe Boko Haram 2014. Beide Filme laufen in der VRHAM!-Sektion VREXHIBITION und sind noch bis zum 4. August 2020 im Museum of Other Realities zu sehen. Daughters of Chibok ist auch über die Magenta VR App zugänglich.

„Wir alle wissen, dass ein Experiment gelingen oder scheitern kann. Aber wenn es gelingt, könnte dieses Experiment einen enormen Einfluss darauf haben, wie Menschen in Zukunft Kunst erleben können und wie sie über Festivals und soziale Interaktion in einem künstlerischen Kontext denken,“ so Ulrich Schrauth, künstlerischer Leiter von VRHAM!  in seiner Eröffnungsrede. „Und es ist auch ein Schritt zur Demokratisierung der Kunst: Es macht unser Programm von fast überall auf der Welt zugänglich.“

Neben dem VRHAMMY Award vergibt das Festival noch den Publikumspreis, für den ab sofort online abgestimmt werden kann. Ins Rennen gehen alle 18 Arbeiten des künstlerischen Programms. Die Preisverleihung findet am 7. Juni im Rahmen der virtuellen Abschlussveranstaltung statt.

VRHAM! Virtual Reality & Arts Festival Hamburg  ist das erste internationale künstlerische Virtual Reality-Festival, das seit 2018 jährlich in der Hansestadt stattfindet. Nach zwei erfolgreichen Festivaleditionen im Hamburger Kreativzentrum Oberhafen hat sich VRHAM! als ein wichtiger Termin in der internationalen VR-Kunst-Szene fest etabliert. Wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie findet die dritte Festivaledition VRAHM! VIRTUAL noch bis zum  7. Juni 2020 als digitales Festival statt.