VRHAM! 2018 zeigt im Hauptprogramm 16 der außergewöhnlichsten VR-Experiences internationaler Künstler*innen. Die künstlerische Arbeit in der Virtuellen Realität stellt Kunstschaffende vor besondere Herausforderungen und Chancen. Jury-Mitglied Tina Sauerländer spricht mit Künstler*innen von VRHAM! 2018 über ihre Arbeiten.

Speaker

Nikita Shalenny (“The Bridge”)

Tamiko Thiel (“Land of Cloud – The Cloud deities speak”)

Fusun Uzun (“Very frustrating mexican removal”)

Moderation

Tina Sauerländer (peer to space)

VRHAM! ist das erste künstlerische Virtual Reality Festival Deutschlands: keine Ausstellung, kein Museum, kein Technologiepark, keine Messe. VRHAM! ist ein großes Experiment. Wir geben Virtual Reality-Art ein neues Zuhause. Angst vor der neuen Technik? Wir fangen bei der Basis an und stellen die Virtuelle Realität genauer vor. Die Geschichte von VR geht weiter zurück, als meist angenommen. Aber was ist Virtual Reality genau, was bedeutet sie nicht und wie kann man in der virtuellen Realität eigentlich Kunst machen?

Peggy Schoenegge

erlangte ihren Bachelorabschluss in Kunst- und Bildgeschichte mit dem Nebenfach Sozialwissenschaften an der HU Berlin und ihren Masterabschluss an der TU Berlin. Ihre Masterarbeit befasst sich mit den Schnittstellen zwischen Realität und Virtualität in Banz & Bowinkels VR-Arbeit Mercury. Schoenegge hat einen Fokus auf Kunst seit den 1950er Jahren und im Speziellen auf Performance und Medienkunst unter Berücksichtigung von Gender. Seit 2016 ist sie Teil des Teams von peer to space. Sie co-kuratierte die Ausstellung Urbanfuse (janinebeangallery, 2013), und peer to spaces-Ausstellungen Uncanny Conditions (München, 2017), Pendoran Vinci (Düsseldorf, 2018) und die Online-Ausstellung Cat Heroicus Sublimis (2016).

Das Buch in der Hand, die Worte im Mund und die Phantasie im Kopf taucht der Leser seit jeher in fremde Welt ein. Buchstabe um Buchstabe formt die fiktive Geschichte einen Kosmos, in dem der Leser versinken und das Außen ausschalten kann. Was also kann die virtuelle Realität dazu beitragen, literarische Welten zu erweitern? Können Inhalte erlebbarer und so zugänglicher gemacht werden? Wir sind zu Gast in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg und diskutieren darüber, ob die Kraft der Virtuellen Realität das Buch wirklich ablösen wird.

Speaker

Sabina Ciechowski (Rowohlt Verlag)

Michael Schulte-Markwort (UKE)

Corinne Soland (Digital Bühne Zürich)

Moderation

Melanie Stein (ARD)

 

Mit freundlicher Unterstützung der Körber-Stiftung

Vom virtuellen Theater, über dreidimensionale Malerei, bis hin zur VR-Performance, bei der Zuschauer aus der ganzen Welt live dabei sind. Mit Virtual Reality eignen sich die Künste ein Medium an, das sich über alle physikalischen Gesetze hinwegsetzt und die Regeln der Kunst hinterfragt. Welche neuen Möglichkeiten bietet die Technologie Künstlerinnen und Künstlern? Welche neuen Kunstformen entwickeln sich daraus? Und was bedeutet das für die Kunstproduktion?

Wir sind zu Gast im Hammerbrooklyn.DigitalCampus und diskutieren über gegenwärtig und zukünftige Möglichkeiten von VR in der Kunst.

Speaker

Merle Radtke (Leitung Kunsthalle Münster)

Manuel Roßner (VR-Künstler und Kurator)

Prof. Dr. Henning Vöpel (HWWI)

Moderation

Melanie Stein (ARD)

 

Mit freundlicher Unterstützung der Körber-Stiftung

Virtual-Reality-Technologien sind in der Gegenwart angekommen – und mit ihnen völlig neue Erfahrungswelten. Doch wie funktioniert Wahrnehmung, wenn man in digitale Räume eintaucht? Über Chancen, Risiken und ethische Fragen diskutieren Judith Simon, Professorin für Ethik in der Informationstechnologie, Giulia Bowinkel von Banz & Bowinkel und Christian Lessiak, Psychotherapeut, mit Elisabeth Burchhardt.

Speaker

Giulia Bowinkel (Banz & Bowinkel)

Christian Lessiak (Psychotherapeut)

Judith Simon (Universität Hamburg)

Moderation

Elisabeth Burchhardt

 

Mit freundlicher Unterstützung der Körber-Stiftung

Neue Wahrnehmungshorizonte, Learning by doing, Eintauchen in die Informationswelt: Die Virtuelle Realität erhält Einzug in die Bildung und mit ihr tauchen Fragen auf. Kann der Rückzug in die Virtuelle Realität ein Lernumfeld schaffen, das ein erfahrungsbasiertes Lernen auf neue Weise ermöglicht? Oder führt die Digitalisierung der Bildung zum Verlust von Lernen auf Basis von kultureller Erfahrung und menschlichen Austauschs? Wir sind zu Gast in der NORDAKADEMIE Graduate School (Dockland) und sprechen über das Potential und die Gefahren von VR in der Bildung.

Speaker

Matthias Kuhr (HAW Hamburg, nextReality.Hamburg e.V.)

Prof. Dr. Kerstin Mayrberger (Wissenschaftliche Leitung des Universitätskollegs Digital, Uni Hamburg)

Christoph Steinhard (projektwerft)

Prof. Dr. Frank Zimmermann (NORDAKADEMIE)

Moderation

Melanie Stein (ARD)

 

Mit freundlicher Unterstützung der Körber-Stiftung

Virtual Reality – das ist die Welt, die in der Brille existiert. Ob auf der Couch, im Museum oder am Strand: Ist der Ort, von dem aus wir uns in die Virtuelle Realität begeben nicht irrelevant für die eigentliche Erfahrung? Was bedeutet das für das Ausstellen künstlerischer VR-Arbeiten?

Virtual Reality inspiriert mittlerweile Künstler*innen diverser Genres. Die Betrachter*innen sind beim Erleben der Kunst dabei immer im Zentrum der künstlerischen Erfahrung. Wie kann VR-Kunst den Besucher*innen präsentiert werden? Wie kann die physische Umgebung mit dem virtuellen Kunstwerk in Beziehung gesetzt werden und bringt dies zusätzliche Wahrnehmungsmöglichkeiten für die Zuschauer*innen? Was bedeutet das erweiterte Spektrum für die künstlerische Arbeit?

Nach einem kurzen Impulsvortrag von Julie Walsh über das Ausstellen von Virtual Reality-Kunst öffnen wir das Podium zur Diskussion. Tina Sauerländer diskutiert gemeinsam mit Gabrielle Roque, Ulrich Schrauth und Julie Walsh.

Speaker

Gabrielle Roque (Regie COCOTTE-MINUTE, Gewinnerin der internationalen Residency VRHAM! 2019)

Ulrich Schrauth (Künstlerischer Leiter VRHAM! Virtual Reality & Arts Festival)

Julie Walsh (freie Kuratorin für VR & AR, Gründerin der Walsh Projects)

Moderation

Tina Sauerländer (Gründerin und Direktorin peer to space)

Theater, Tanz, Performance arbeiten mit dem Körper im Raum, mit dem Live-Moment. In der virtuellen Realität ist der Körper jedoch Fiktion, ein Avatar, die Umgebung ist vorproduziert. Wie lassen sich diese beiden Welten vereinbaren?

Ganz neu in der diesjährigen Ausgabe des VRHAM! Festivals zeigen wir euch verschiedene virtuelle Live-Formate und möchten herausfinden, wie die Kombination aus performativen Live-Projekten und der Virtuellen Realität den Künstler*innen neue Wege der Kreation aufzeigt, um das Publikum als aktiven Teil der Vorstellung einzubinden. Was für neue Erfahrungshorizonte öffnen sich für die Zuschauer*innen? Sind Virtual und Augmented Reality nur additive Bruchstücke der Live-Show oder kann durch die Verbindung von beiden eine ganz neue performative Form entstehen?

Wir sprechen mit Marcus Lobbes, Künstlerischer Leiter der Akademie für Theater und Digitalität, sowie Marcel Karnapke von den CyberRäubern, deren Arbeiten MEET JULIET, MEET ROMEO und FRAGMENTE – EIN DIGITALER FREISCHÜTZ ihr bei VRHAM! 2019 sehen könnt.

Speaker

Marcus Lobbes (Künstlerischer Leiter der Akademie für Theater und Digitalität)

Marcel Karnapke (CyberRäuber – MEET JULIET, MEET ROMEO)

Moderation

Ulrike Fischer (Kommunikation/Pressearbeit VRHAM!)