Haben Tiere Gefühle? Würde ein Tier jemals für etwas sterben? Würde ein Tier für eine Sache sterben?

Dänemark ist das erste Land der Welt, das per Gesetz festgelegt hat, dass “alle Tiere fühlende Wesen sind, die so gut wie möglich vor Schmerzen, Leiden, Angst, dauerhaftem Schaden und erheblichen Nachteilen geschützt werden müssen”. Aber können wir uns überhaupt in die Gefühle eines Tieres hineinversetzen?

Martyr ist eine Dinner-Performance für jeweils 10 Personen, die Tier-Mensch-Beziehungen durch Nahrung und kollektive virtuelle Realität erforscht.

In diesem virtuellen Vortrag werden die Künstler Johan Knattrup Jensen und Mads Damsbo zusammen mit Jakob la Cour, Immersion Artist, über das Stück diskutieren (ohne Spoiler!) und untersuchen, wie Geschichten durch Verkörperung und Immersion erzählt werden können.

Martyr sollte bei CPH:DOX 2020 uraufgeführt werden, wurde aber wegen COVID-19 verschoben.

In Kooeration mit CPH:DOX. Im Rahmen des Deutsch-Dänischen Kulturellen Freundschaftsjahrs

 

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Besuchertyp


Credits

Director Johan Knattrup Jensen
Producer by Mads Damsbo
Food by Frederik Bille Brahe

All rights MAKROPOL

Speaker

Künstler*innen des VRHAM! Virtual-Programms 2020:

Brian Andrews (Hominidae), Maxime Coton (Living Pages), Kerenza Harris/Alessio Grancini (New World), Ida Kvetny (Lithodenrum), Sngmoo Lee (Rain Fruits), Michel Lemieux (Icarus), Michelle-Marie Letelier (The Bone), Olivia Mc Gilchrist (MYRa), Kris Pilcher (Quantum Tesseract), Fabito Rychter (Gravity VR), Celine Tricart (The Key), Yao Wang (Flow)


Wir müssen nicht nah beieinander sein, um näher zusammen zu kommen: Trefft die Künstler*innen der diesjährigen Festivaledition in der virtuellen Realität. Eine Stunde lang habt ihr die Chance, von Avatar zu Avatar alle Fragen zu stellen, die euch auf der Seele brennen. Trefft die Künstler*innen exklusiv an ihren Kunstwerken und begebt euch mit ihnen in den direkten Dialog über ihre Arbeit.

Präsentiert von der NORDMETALL-Stiftung

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Besuchertyp

Speaker

Mark Atkin (Curator Interactive CPH:DOX)

Michel Reilhac  (programmer Venice VR; Head of studies for Venice Biennale College Cinema and Cinema VR)

Dr. Judith Guez (Founder | Director Art&VR Festival Recto VRso – Laval Virtual)

Moderation

Ulrich Schrauth

Diverse virtuelle Formate werden zur Zeit entwickelt und bilden das momentane Bedürfnis ab, inhaltliches Programm grenzenlos transportieren zu können. Gerade VR-Kunst scheint sich dafür anzubieten, nur im virtuellen Raum stattzufinden. Wir treffen uns mit XR-Festivalmacher*innen und diskutieren, welche Chancen in den aktuellen Experimenten der virtuellen Umsetzung liegen, welche neuen Möglichkeiten sich langfristig aus den digitalen Festival-Formaten ergeben können und wann eine physische Umsetzung immer die bessere Option bleiben wird.

In collaboration with the North Sea Region Interreg Project Create Converge

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52HZ – WEIRD INTERMEDIATE BEINGS

Die VRHAM! Academy sollte Studierende und junge Absolvent*innen aus der XR-Welt in Hamburg zusammenbringen, mit Expert*innen vernetzen, das diesjährige Programm erleben lassen und den Austausch mit international etablierten Künstler*innen fördern. Doch kurz nach der Veröffentlichung des Open Calls mussten wir die Pläne ändern und den Austausch in den virtuellen Raum verlegen. Aus den vielen spannenden Einreichungen haben wir ein Kollektiv Studierender ausgewählt, ihr Gesamtwerk einem internationalen Publikum vorzustellen.

• Was bedeutet es, dem menschenzentrierten visuellen Modus zu entkommen?
• Wie fühlt es sich an, in den Sinnesapparat eines Tieres zu schlüpfen?
• Schafft der Perspektivwechsel neue empathische Bindungen zwischen Mensch und Nichtmensch?
• Was ist heute räumlich und psychologisch innovativ?

52 Hz erforscht die Fähigkeit und unerschöpfliche Kraft unseres Gehirns, sich an jede Art von imaginären Szenarien anzupassen. Unsere Fähigkeit zur Neuroplastizität in Verbindung mit den neu entstehenden Werkzeugen zur Schaffung immersiver virtueller Umgebungen eröffnet neue und provokante Wege, die materielle und immaterielle Welt, in der wir leben, zu sehen und sich mit ihr auseinanderzusetzen.
Unter dieser Voraussetzung erforschten Studierende des ./studio3 – Institut für Experimentelle Architektur, Universität Innsbruck, während des Semesters mögliche Wege, sich mit simulierten Tier-Blickwinkeln auseinanderzusetzen, um ihre gewohnt Umwelt aus einem ungewohnten Blickwinkel wahrzunehmen. Ihr Ziel war es, mechanische Augen zu entwerfen, eine Schnittstelle zu Computervisionen zu schaffen und die Wahrnehmung von menschlichen zu nicht-menschlichen Augen zu verändern. Sie blieben fleischlich, während sie sich verkabeln ließen, um zu untersuchen, wie interaktive Schnittstellen die menschliche Erfahrung, Interaktion und Wahrnehmung erweitern und vermitteln können.

Präsentiert von der NORDMETALL-Stiftung

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Credits

Institution ./studio3, Institute for experimental architecture, Faculty of Architecture, University of Innsbruck
Teaching Uwe Brunner, Cenk Güzelis, Raphael Hanny
Workshop Burkart Schwaighofer
Students Jaclyn Debiasi, Iris Schumacher, Rebecca Sillaber, Sabrina Neuwirth, Fabio Brunn, Laura Kopp, Magdalena Rechei, Jan De Con, Sandro Sanin, Stephan Hollwarth, Johanna Achma, Konrad Sonne, David Kienpointer, Moritz Riedl, Nathaniel Nutt, Jan Klassen, Jonas Langenfelder, Anna Pompermaier, Jim Wagner, Hannah Kotai, Lukas Vorreiter, Andreas Thaler, Anna Klam.
Animals Dragonfly, Mandarinfish, Clownfish, Snail, Chameleon, Python

Speaker

Michelle-Marie Letelier (The Bone)
Christian Lemmerz (La Apparizione)
Michel Lemieux (iCarus)

Moderation

Ulrich Schrauth

Virtual Reality-Kunst kann mit den richtigen Voraussetzungen dezentral von überall zugänglich gemacht und erlebt werden. Gerade in Zeiten der Isolation kann die Kunst so an Orte transportiert werden, ohne diese verlassen zu müssen. Die Kunst behält dabei – das ist der Unterschied zu anderen Formaten, bei denen Kunstwerke anderen Ursprungs digital zugänglich gemacht werden – ihre intendierte Kreation bei: das immersive Erleben in der virtuellen Realität. Außerdem taucht der Betrachter oder die Betrachterin in ein eine andere Welt ein, die eine kurze Flucht aus der realen bietet.

Welche Brücke kann VR-Kunst in Zeiten der physischen Distanz bilden? Kann die Kunstform uns verbinden oder lässt sie uns in der Singularität des Erlebten noch mehr von uns entfernen? Wie gehen die Künstler*innen des VRHAM!-Virtual Programms mit der momentan Situation um?

Der Künstlerische Leiter Ulrich Schrauth bringt Künstler*innen des diesjährigen Programms virtuell im Museum of Other Realities zusammen und fragt nach, was die aktuelle Situation für ihre Arbeit, ihren künstlerischen Schaffensprozess und die Rezeption ihrer Kunst für sie bedeutet.

Präsentiert von der NORDMETALL-Stiftung

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